Denkmalgerechtes Fassadenkonzept, Fassadenplanung und -ausschreibung
Auftraggeber
Stadt Dortmund, Städtische Immobilienwirtschaft
Lage
Ruhrallee 30, 44139 Dortmund
Architektur
Horst Retzki (1960) Stadt Dortmund – Städtische Immobilienwirtschaft
bauplus Architekten und Ingenieure
Leistungsumfang
LP 3 + 5-7 Architektur - Konzept, Planung, Ausschreibung Gebäudehülle
(Dächer, Metallbauarbeiten, Fassaden) und Akustik- und Trockenbau
Leistungszeitraum
2004-2006
Brutto-Grundfläche
4.200 m²
Projektkosten
14,2 Mio. €
Telegramm
Vorhaben
Im Dezember 2003 wurde das denkmalgeschützte Südbad Dortmund nach einer technischen Untersuchung auf Grund fehlender Verkehrssicherheit geschlossen. Die Abwägung der Handlungsmöglichkeiten führte zu einer umfassenden Sanierung unter der Regie der Städtischen Immobilienwirtschaft.
Aufgabe
Von der Eingangshalle bis zu den Nassbereichen sollen alle Bereiche neu gestaltet werden. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch eine vollständige Erneuerung der veralteten Lüftungs- und Heizungstechnik sowie der großflächig verglasten Ost- und Südfassade erfolgen.
Konzept und Umsetzung
Es musste eine Synthese aus gestalterischen, denkmalpflegerischen und bauphysikalischen Anforderungen erzielt werden, die zugleich den Ansprüchen an ein modernes Sportbad als Trainingszentrum und Wettkampfstätte gerecht wird. Als Ersatz für die historischen, gefliesten Fassaden wurde eine vorgehängte hinterlüftete Keramikfassade ausgeführt. Über 900m² Glasfassaden der Schwimmhalle wurden als Drei-Scheiben-Wärmeschutzverglasung mit einer beweglichen Jalousie im Scheibenzwischenraum realisiert. Das historische Konzept einer elementierten Stahlfassade konnte so beibehalten werden.